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Ob du es glaubst oder nicht – über 75 Millionen Webseiten weltweit basieren auf dem Content Management System (CMS) WordPress. Das zeigt deutlich, dass es eines der meistgenutzten Tools zum erstellen von Webseiten ist, die bisher am Markt sind. Auch auf meinem Blog wirst du immer wieder auf WordPress stoßen, da ich mich in meiner Tätigkeit im Webdesign und Online-Marketing sehr stark darauf fokussiere. Als Unternehmerin oder Unternehmer stellst du dir nun vielleicht die Frage, wie du auch du WordPress installieren kannst. Genau da will ich dir nun mit fünf Schritten helfen.

Was brauch ich um WordPress installieren zu können?

Für WordPress gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Varianten: WordPress.com, wo du dich um quasi nichts kümmern musst, und die selbst gehostete Version von WordPress. Während du bei letzterer natürlich einiges selbst machen musst – genau darum geht es ja hier – hast du dadurch natürlich auch einige Vorteile, so dass du WordPress zum Beispiel so anpassen kannst, wie du willst. Genau aus diesem Grund empfehle ich dir auch zu dieser Variante und hoffe dass dieser Blogbeitrag alle Fragen klärt.

Um WordPress selbst zu hosten, benötigst du einen sogenannten Webspace. Das ist quasi ein Speicherplatz auf einem Server. Für den Anfang ist ein eigener Server sicherlich zu teuer und die vorhanden Ressourcen spiegeln in keiner Weise den Nutzen für dich wieder. Ich empfehle immer den deutschen Hoster netcup. Dort hoste ich seit Jahren meine Webseiten und habe schon einige Produkte ausprobiert. Für den Anfang empfiehlt sich sicherlich eines der Webhosting Pakete, die vor allem im Preis-Leistungs-Verhältnis glänzen.

Natürlich kann auch jeder andere Hoster verwendet werden. Es sollten, wie auf wpde.org zu lesen, jedoch folgende Grundvoraussetzungen gegeben sein:

PHP-Version 5.2.4 oder höher
MySQL-Version 5.0 oder höher
Das Apache mod_rewrite Modul, für „schönere URLs“

Ganz wichtig ist natürlich auch ein FTP-Zugang. Was das ist und wieso man diesen benötigt um WordPress installieren zu können, kannst du hier nachschlagen. All das mag vielleicht ein bisschen kompliziert klingen, grundsätzlich sind es jedoch nur Zugangsdaten zum Dateisystem auf deinem Webspace.

1. WordPress herunterladen

Bevor du WordPress auf deinem Webspace installieren kannst, musst du dir die neuste Version auf deinen lokalen Computer herunterladen. Auf WordPress.org findest du immer die aktuellste Version – zum jetzigen Standpunkt, Ende Juni 2017, ist es die Version 4.8.

Nach dem Herunterladen der ZIP-Datei kannst du diese auf deinem Computer entpacken. Du solltest dann einen Ordner namens “wordpress” haben. In diesem Ordner sind weitere Unterordner und Dateien. Diese müssen jetzt alle auf deinen Webspace wandern.

2. Dateien auf den Webspace laden

Dazu kannst du einen FTP-Client, wie zum Beispiel Filezilla, starten und dort deine FTP-Daten, die du im Normalfall von deinem Webhoster erhalten hast, eingeben. Such dir dann das Standardverzeichnis deiner Website, lösche alle vorhandenen Daten heraus – meist sind dies Platzhalter von deinem Hoster – und ziehe alle Dateien aus dem entpackten “wordpress”-Ordner in den FTP Client, so dass sie hochgeladen werden.

Es kann einige Zeit dauern bis alle Dateien hochgeladen sind. Sobald dies jedoch geschehen ist, kannst du auf deine Website gehen (zum Beispiel deine-website.at) und dort WordPress installieren bzw. die notwendigen Schritte dazu durchführen.

Ein Screenshot der WordPress Installation

Ein Screenshot der während wir WordPress installieren

3. Datenbank verbinden

Wenn du nun auf deine Webseite gehst, solltest du dieses Bild vorfinden. Einfach auf “Los geht’s” klicken und nun ja…Los geht’s!

Nun benötigen wir Zugangsdaten zu deiner MySQL Datenbank. Diese sind dir entweder von deinem Webhoster zugesendet worden oder du kannst sie dort im Controlpanel finden. Benötigt wird den Datenbank Name, den Benutzername (für die Datenbank), das Passwort (ebenfalls für die Datenbank) und den Datenbank-Host. Der Tabellen-Präfix kann gerne standardmäßig auf wp_ gesetzt bleiben, dies ist lediglich eine Zeichenkombination, die vor allen Datenbanktabellen als Name steht (die Tabelle, in der die Einstellungen gespeichert werden, heißt dann zum Beispiel wp_settings). Diese Daten gibst du nun in das Formular ein.

4. Ein paar letzte Details

Auf der nächsten Seite kannst du nun den Titel deiner Website eingeben. Dieser kann im Nachhinein selbstverständlich noch geändert werden. Außerdem wählst du hier einen Benutzernamen und ein Passwort, mit dem du später auf das Backend, also die Administrationsoberfläche von WordPress, zugreifen kannst. Es empfiehlt sich nicht auf Benutzernamen wie “admin” oder deinen Vornamen zurückzugreifen, da diese für Hacking-Versuche oft als erstes versucht werden. Ich empfehle eine Kombination aus dem Vornamen und eine Zeichenfolge danach, zum Beispiel “max_2jgc92k”.

5. Alles fertig!

Nun kannst du dich in deine Administrationsoberfläche einloggen. Gehe dazu auf deine-website.at/wp-admin, wobei du natürlich deine eigene Domain verwenden solltest – ansonsten geht da gar nix.

Du kannst jetzt mit deiner WordPress-Website loslegen. Wenn du weiter Fragen hast, poste sie einfach in die Kommentare!

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